Konfirmation 2018/2019

Wir laden alle Jugendlichen ein sich auf ihre Konfirmation vorzubereiten.
In einer Gruppe (13-14 Jahre) weiß jede & jeder ihre & seine Persönlichkeit wertgeschätzt.
Am Beispiel des Jesus aus Nazaret seht ihr,
was Menschsein bedeuten kann und wo Menschen ihre Chance verfehlt haben.
Ich lade Sie, die Eltern, und euch zu einem ersten Treffen ein:

Samstag, 15. September, 11.00 Uhr Kirche Steffenshagen

Euch erwarten unter anderem die Backaktion 5000 Brote für die Welt,
interreligiöse Projekte in Berlin und Hamburg,
der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dortmund
sowie ein selbst gestalteter Gottesdienst,
in dem ihr eure Sicht auf das Leben zur Sprache bringt.
Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit mit euch!
Euer Pastor Kai Feller
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EUR 150.000 aus dem LEADER Programm der EU für Begegnungsstätte in Retschow

Wir erhalten Fördermittel für die Dorfkirche Retschow -
Umnutzung des Turmraums zu einer weltlichen Begegnungsstätte.

Dazu planen wir die Errichtung von Anbauten
für Sanitäreinrichtungen und Küche einschl. ihrer Errichtung
und den Umbau des Turm-Erdgeschosses
für die künftige Nutzung als Veranstaltungsraum einschl. Fußbodenanpassung.

Wir werden dafür Bauleistungen der Kostengruppe 300 -
Gerüstbau, Bauhauptarbeiten, Zimmer- und Holzbauarbeiten, Tischler- und Trockenbauarbeiten -
sowie Bauleistungen der Kostengruppe 400 -
Herstellung der Sanitärinstallation mit Wasser- und Abwasserleitungen, Anschluss der Wasser- und Abwasserleitungen, Erneuerung der Elektroinstallation im Turm, Leuchten für den Turminnenraum, Herstellung der Heizungsinstallation mit Raumheizflächen im Turm und Anbau inkl. Heizkessel und Verteilung - ausführen lassen.


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Mitglieder des Kirchengemeinderates 2017-2022

Iris Begall
Christoph von Brandenstein
Ursula Brüsehaber
Brunhilde Eickhoff
Gabriele von Jeinsen
Marco Jürß
Katrin Lampen
Heidrun Naethbohm
Rita Pentzin
Brigitte Ritter
Dirk Rowolt
Christian Serowy
Gunda Steinbach
Thomas Uplegger

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Im Folgenden finden Sie einen offenen Brief von Pastor Kai Feller vom 8. März 2014
als Reaktion auf einen Friedensaufruf der Evangelischen Kirche in Deutschland
zur Annexion der Autonomen Republik Krim durch die Russische Föderation.


Sehr geehrter Herr Brahms,
mit Interesse habe ich Ihre Äußerungen zur bevorstehenden Annexion der Krim gelesen.

Auch ich halte die Versetzung der Ukrainischen Streitkräfte in Gefechtsbereitschaft für einen nicht weiterführenden Schritt. Anderseits weiß auch jeder, aus welcher Ohnmacht heraus dieser symbolische Schritt unternommen worden ist. Der verfassungsmäßige Auftrag einer Armee besteht eben darin, die territoriale Integrität ihres Staates zu verteidigen, sonst bräuchte man keine Armee.

Was mich wundert, ist die von Ihnen vorgetragene Alternative zwischen Gesprächen und militärischer Auseinandersetzung. Dies trifft auf jeden militärischen Konflikt zu, nur auf diesen nun gerade nicht. Denn es denkt überhaupt niemand an eine militärische Auseinandersetzung, und Gespräche werden von Putin verweigert, weil er die vom ukrainischen Parlament gewählte Regierung gar nicht anerkennt.

Der frühere Außenminister Tschechiens Karel Schwarzenberg hat dieser Tage mit Blick auf die Krim daran erinnert, wie die Deutsche Wehrmacht 1938 das mehrheitlich von Deutschen bewohnte Sudetenland annektierte.* Auch damals handelten die „Konfliktparteien“ nicht auf Augenhöhe, weshalb sich militärische Auseinandersetzungen wie Gespräche gleichermaßen erübrigten.

Die Annexion der Krim erfolgt vor den Augen der Welt ohne Krieg, und es gibt sehr wohl Sieger und Verlierer. Niemand kann den mittlerweile mächtigsten Mann der Welt daran hindern das Völkerrecht zu brechen, die Ukrainische Armee nicht und die Evangelische Kirche in Deutschland auch nicht. Für welchen Frieden also, sehr geehrter Herr Brahms, möchten Sie sich auf der Krim noch einsetzen?

Erstmals seit Ende des zweiten Weltkrieges werden in Europa Staatsgrenzen einseitig verschoben. Dies geschieht unter Ausnutzung der wirtschaftlichen und politischen Krise eines abhängigen Staates. Wollen Sie in dieser Situation tatsächlich dazu aufrufen, „für keine Seite Partei“ zu ergreifen? Sind die Grenzen zwischen Recht und Unrecht beliebig verschiebbar, weil Staatsgrenzen es auch sind?

Über den gegenwärtigen Konflikt hinaus befürchte ich, dass eine Hinnahme des Völkerrechtsbruchs heute entsprechende „Konfliktlösungen“ in Zukunft befördern und den Frieden damit nachhaltig gefährden wird. Deshalb appelliere ich an Sie und die EKD, beim Ostausschuss der Deutschen Wirtschaft für die Akzeptanz von Sanktionen gegen die Verantwortlichen in Moskau zu werben.

Wir brauchen nicht vom Frieden zu reden, wenn wir nicht bereit sind, Unrecht beim Namen zu nennen. Wenn wir wirtschaftliche Interessen dem Völkerrecht überordnen, werden wir langfristig auch der Wirtschaft schaden, deren globale Entwicklung von der demokratischen Selbstbestimmung der Völker inklusive der dazugehörigen Minderheitenrechte abhängt. Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen, kollegialen Grüßen
Kai Feller


* http://www.novinky.cz/domaci/329113-putin-se-chova-jako-hitler-kdyz-chtel-obsadit-pohranici-tvrdi-schwarzenberg.html


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Sicherung des Chorschlusses der Kirche Steffenshagen

Die Baumaßnahme war in die Prioritätenliste des Kirchenkreises Mecklenburg aufgenommen worden. Angesichts des ansprechenden Einbaus der neuen Gemeinderäume in die Kirche dürfen die notwendigen Sicherungsarbeiten am Dachstuhl des Chores nicht in Vergessenheit geraten. Die Voraussetzungen hierfür wurden seinerzeit geschaffen, indem der komplette Dachraum von altem Baumaterial, Unrat und Taubenkot beräumt wurde. Ein Holzschutzgutachten wurde beauftragt. Sehr deutlich sind bereits Verformungen der Mauerkrone auf der Südseite zu beobachten. Dies sind bereits Hinweise, dass es Lastumlagerungen gegeben haben muss. In erster Linie wurden Zimmererarbeiten ausgeführt, die den Dachstuhl wieder vollständig ertüchtigten. Die Kosten beliefen sich auf 36.413 Euro, davon trug der Evangelische Kirchenkreis Mecklenburg 16.413 aus Patronatsmitteln des Landes Mecklenburg Vorpommern. Die übrigen 20.000 Euro musste die Kirchengemeinde selber aufbringen. Die Maßnahme war eine statisch notwendige Sicherung der 700 Jahre alten Bausubstanz. Die Arbeiten sind bereits ausgeführt.

Für Spenden in jeder Höhe sind wir dankbar:
IBAN DE63130700240200190708 Deutsche Bank Rostock
Kontoinhaberin: Kirchgemeinde Steffenshagen-Retschow
Verwendungszweck: Kirche Steffenshagen

Spendenbescheinigungen für das Finanzamt schicken wir Ihnen bei Angabe Ihrer Adresse gerne zu.

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Sicherung des Dachstuhles der Retschower Dorfkirche

Der dritte Bauabschnitt zur statisch notwendigen Sanierung des Dachstuhls mit einem Volumen von EUR 130.000 ist abgeschlossen. Die Marlies Kressner Stiftung in Wolfsburg hat 15.000 Euro beigesteuert. Der Retschower Kirchbauverein 10.000 Euro. Auch der Evangelische Kirchenkreis Mecklenburg beteiligte sich mit Patronatsmitteln des Landes Mecklenburg Vorpommern in Höhe von 50.000 Euro. Die Kirchengemeinde brachte Eigenmittel in Höhe von 20.000 Euro zur Gegenfinanzierung auf. Allen, die dazu beigetragen haben, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Für Spenden in jeder Höhe sind wir auch weiterhin dankbar:
IBAN DE63130700240200190708 Deutsche Bank Rostock
Kontoinhaberin: Kirchgemeinde Steffenshagen-Retschow
Verwendungszweck: Kirche Retschow

Spendenbescheinigungen für das Finanzamt schicken wir Ihnen bei Angabe Ihrer Adresse gerne zu.